Antike Klaviere

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Das Klavier („Pianoforte“) gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente. Der Ursprung des Wortes Klavier liegt weit zurück in der lateinischen Sprache: clavis – der Schlüssel, das Schloss. Wurde allerdings ins Französische für „clavier“ (= Klaviatur, Tastatur) abgeleitet. Mit der Bezeichnung Clavier wurden bis ins 18. Jahrhundert alle Tasteninstrumente bezeichnet, nicht nur das eigentliche Klavier. Die Herkunft […]

Das Klavier („Pianoforte“) gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente. Der Ursprung des Wortes Klavier liegt weit zurück in der lateinischen Sprache: clavis – der Schlüssel, das Schloss. Wurde allerdings ins Französische für „clavier“ (= Klaviatur, Tastatur) abgeleitet. Mit der Bezeichnung Clavier wurden bis ins 18. Jahrhundert alle Tasteninstrumente bezeichnet, nicht nur das eigentliche Klavier. Die Herkunft des Piano ist die italienische Stadt Florenz.

Hier wurde das früheste Modell des heutigen Klaviers von einem Cembalobauer entworfen. Es hieß „Cembalo mit leise und laut“, da durch eine neuartige Hammertechnik im Inneren des Instruments, sich nun die Lautstärke durch starken oder weniger starken Tastendruck ganz individuell während des Spielens bestimmen ließ.

Antike Klaviere: höchstens fünf Oktaven

Die Tonumfänge der Klaviere betrugen meist nur vier, höchstens fünf Oktaven. Vor allem in Deutschland waren die Instrumentenbauer ab Ende des 18. Jahrhunderts mit der Weiterentwicklung und Verbesserung des Tasteninstruments beschäftigt. Es wurde eine besondere, komplizierte Anschlagmechanik zur Tonerzeugung entwickelt, die größtenteils heute noch angewandt wird. Durch diese Entwicklung wurden ein schnelles Spiel sowie eine rasche Anschlagfolge ermöglicht. Die Lautstärke des Klangs kann seitdem durch zwei oder drei Pedale, je nach Größe und Ausführung des Klaviers, auch beeinflusst werden. Außerdem wurden die Saitenspannungen erhöht und man erreichte so einen Tonumfang von mehr als sieben Oktaven.

Antike Klaviere meist nur für Reiche

Schon in der Antike konnten sich fast ausschließlich wohlhabende Leute aus den oberen Gesellschaftsschichten ein Klavier leisten. Durch die komplexe Mechanik und die massive Bauweise mit meist vielen, aufwändigen Muster-Schnitzereien waren und sind die Pianos recht teure Instrumente. Während früher die Tasten zwar zum Teil aus Elfenbein bestanden und sie heute aus günstigerem Kunststoff hergestellt werden, hat sich aber der Preis des Rohstoffes Holz, dem Hauptbestandteil eines Klaviers oder Flügels, deutlich erhöht. Die bis heute bekanntesten Hersteller von Klavieren sind die österreichische Firma Bösendorfer, der deutsche Produzent Bechstein und die amerikanische Firma Steinway.

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